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am 11. 05. 2019

rauchmelder133

Chronik der Berufsfeuerwehr Bremen
Teil VI von

1933 - 1945

Die Amtszeit vom Branddirektor F.W. von Müller sollte nur nur von kurzer Dauer sein.

Aus politischen Gründen mußten 1933 insgesamt 18 Feuerwehrbeamte das Schicksal aller "politisch Verdächtigen" und "Unzuverlässigen" während des Dritten Reiches teilen. Einige von ihnen wurden ohne Ruhestandsbezüge fristlos entlassen. Es handelte sich bei den Entlassenen in erster Linie um Beamte, die sich in der Gewerkschaftsarbeit und in der Berufsvertretung für ihre Kollegen einen Namen gemacht hatten und dem damaligen Regime nicht genehm waren. Zu ihnen gehörten Hermann Kurlenski, Johannes Killer, Ernst Meineke, Heinrich Hanebaum, Wilhelm Bornemann und Karl Niemöller.

Das Bremer Stadtgebiet wurde 1933 in drei Oberbezirke mit je 2 Feuerwachen eingeteilt. Leiter dieser Oberbezirke waren die Bauräte. Die Feuerwachen unterstanden einem Oberbrandmeister als Wachvorsteher. Der Löschdienst im Stadtgebiet wurde von der Berufsfeuerwehr wahrgenommen. In den Landgemeinden bestanden zu der Zeit nur mangelhafte Pflichtfeuerwehren. Die Freiwilligen Feuerwehren waren erst in der Entstehung begriffen. Eine Werksfeuerwehr gab es bei der Deutschen Schiffs- und Maschinen AG Weser.

 . Der, seit dem 1.5.1920 bei der Berufsfeuerwehr Bremen tätigem Karl Hildebrand Silomon, wurde am 5.2.1934, nachdem der  Branddirektor F. W. von Müller mit sofortiger Wirkung beurlaubt wurde, durch den Senator des Inneren Th. Laue mit dessen Vertretung beauftragt.

K. H. Silomon, geb. am 28.4.1885, in Norden machte dort zu Ostern 1903 sein Abitur und studierte in an der TU in Hannover und Braunschweig das Bau.Ingenieur-Wesen. Das Diplom erwarb er im Jahre 1909. Seine Laufbahn als Feuerwehrmann gegann am 15.8.1913 als Oberbeamter bei der Dresdener Feuerwehr.
Dem Brandingenieur Hildebrand Silomon wurde auf Grund seiner als Dissertation anerkannten Arbeit "Unter welchen Sicherheitsmaßnahmen ist es möglich, höhere Bauwerke als bislang in Deutschland üblich, zuzulassen?" der Titel Doktor Ingenieur verliehen.
Am 31. Mai 1934 wurde Branddirektor von Müller in den Ruhestand versetzt und am 1.6.1934 erhielt Dr. Ing. Hildebrand Silomon die Anstellungsurkunde zum Branddirektor und Leiter der Bremer Berufsfeuerwehr überreicht.

Während eines Großfeuers am 2. Oktober 1936 in einem Hobel und Sägewerk ereigneten sich zwei Unfälle mit Feuerwehrmännern: Ein Beamter stürzte fünf Meter tief ab, der andere erlitt bei der Vornahme eines C-Rohres schwere Augenverletzungen. Hier hatte ein übereifriger Zivilist das Absperrventil geöffnet. Durch den plötzlichen Wasserdruck war dem Feuerwehrmann das Strahlrohr aus der Hand geschleudert worden und der Wasserdruck von etwa 8 atü schoß ihm in die Augen.

Die Betreuung des gesamten Feuermelde-, Telegraphen- und Behördenfernsprechwesens, die bisher von der Feuerwehr wahrgenommen wurde, übertrug man als Unterabteilung dem Fernmeldetechnischen Amt.

 Am 14. Juli 1937 beurlaubte man K. H. Silomon auf Anordnung des Senats und am 30.9.1937 ließ er sich der Branddirektor von Bremen in den vorzeitigen Ruhestand versetzen, um ab dem 22.11.1937 in Berlin als Sachbearbeiter für den Brandschutz in der Reichsgruppe Industrie Abteilung VII aktiv zu werden.

Mit der Versetzung am 30.09.1937 von Dr.Ing. Silomon in den Ruhestand übernahm der inzwischen beförderte Oberbaurat Ernst Wittman  vertretungsweise bis zum 2. Januar 1939 die Leitung. Mit dem Eintreffen des neuen Branddirektors Georg Schetzker wurde dieser am 3. 1. d. J. der Leiter der Bremer Berufsfeuerwehr.

Die Prioritäten des Dritten Reiches brachten es mit sich, daß die Feuerwehr zu vielerlei sachfremden Aufgaben herangezogen wurde. Auch der ständige Wechsel der Branddirektoren wirkte sich zwangsläufig zum Nachteil aus. Als Beispiel für eine dieser sachfremden Aufgaben sei hier nur die militärische Ausbildung der Feuerwehrmänner am Karabiner (Gewehr 98 k), sowie das Scharfschießen auf Pappscheiben in der Garlstedter Heide genannt.

Die bisherige Organisation des Feuerlöschwesens in den einzelnen Ländern beruhte auf der Landesgesetzgebung. Es waren im Laufe der historischen Entwicklung in den Ländern gleiche Organisationsformen für die Feuerwehren entstanden. Dieses wurde mit der Bekanntmachung des Gesetzes über das Feuerlöschwesen vom 23. November 1938, das eine reichseinheitliche Organisation des Feuerlöschwesens vorsah, aufgehoben. So schuf man die Grundlage dafür, die Feuerwehr in den damaligen "Apparat" der Schutzpolizei einzugliedern.
In der Durchführungsverordnung vom 27. September 1939 in Verbindung dem o. a. Gesetz heißt es in §1 erster Satz:
Die Feuerwehr ist eine technische Polizeitruppe.

In der Ausführungsverordnung zur ersten Durchführungsverordnung vom 12. Oktober 1939 wird unter anderem in $2 Abs.3 sinngemäß ergänzt:
…“Die Leiter einer Feuerschutzpolizei und die mit der Leitung der Feuerschutzpolizei Beauftragten führen die zusätzliche Bezeichnung Kommandeur der Feuerschutzpolizei“….

Auf Grund einer weiteren Verordnung wurde 1939 die preußischen Gemeinden Aumund, Blumenthal,Farge, Grohn, Lesum, Schönebeck, Hemelingen, Mahndorf sowie die landbremischen Gemeinden Büren, Gramkermoor, Lesumbrok und Vegesack in Bremen eingemeindet.
Dem Königsberger SS-Standartenführer (SS-Nr. 393 226) Branddirektor Georg Schetzker, ab dem 3. Januar 1939 Leiter der Bremer Feuerlöschpolizei, fiel die Aufgabe zu, die Berufsfeuerwehr in eine Feuerschutzpolizei umzuformen und die Einstellung der benötigten Kräfte eines Sicherheits- und Hilfsdienstes zu organisieren. Schetzker war zugleich auch ein Mitglied des Personalsstamm vom SS-Abschnitt XIV (HQ in Bremen).

          Einführung des neuen Branddirektors Schetzker.

Ansprache des Reg. Bürgermeisters.
Im offenen Rechteck waren am Mittwoch, dem 4. Januar 1939 um 9.00 Uhr die Männer der Feuerschutzpolizei Bremen bis auf zwei schetzker_1939Bereitschaftswachen auf dem Hof der Hauptfeuerwache "Am Wandrahm" angetreten. Reg. Bürgermeister, SA-Gruppenführer Böhmker nahm persönlich die Einführung des neuen Branddirektors Georg Schetzker vor. Dabei wies der  Reg. Bürgermeister einleitend darauf hin, dass er schon im vorherigem Jahr gelegenheit genommen habe, sich von der Leistungsfähigkeit und dem guten Geist der Bremer Berufsfeuerwehr zu überzeugen, die anderthalb Jahre lang vertretungsweise von Oberbaurat Wittmann zu seiner vollsten Zufriedenheit geführt worden sei. Er nehme die Gelegenheit wahr, Oberbaurat Wittmann hier für seinen besten Dank auszusprechen. Gleichzeitig stelle er den neuen Branddirektor Schetzker vor, der die Gewähr dafür biete, nicht nur ein tatkräftiger Führer, sondern auch ein guter Kamerad und Betreuer der Interessen und Rechte der Männer der Feuerschutzpolizei zu sein. So hoffe er, dass unter dem neuen Branddirektor die Bremer Feuerwehr einen neuen Aufstiegnehmen werde. Dadurch, dass die Feuerlöschpolizei die Betreuung der in den Häfen liegenden Schiffe und Waren anvertraut sei, habe sie eine nationale allgemeine Aufgabe zu erfüllen. Die bremischen Häfen seien eine nationale deutsche Einrichtung und von den Vertrauen, dass man in deren Sicherheit setze, hänge die erfolgreiche Arbeit im Hafen ab. Auch in dieser Hinsicht werde die Bremer Feuerlöschpolizei stets zuvelässigihre Pflicht tun.

Als Uniformträger nähmen ihre Angehörigen die Haltung ein, die im nationalsozialitischen Reich für alle Uniformträger eine besondere Verpflichtung sei. Die Stelleung der Berufs- und auch die der freiwilligen Feuerwehren sei hete eine ganz andere geworden; ein neuer geist sei in diese hineingetragen. Ihre Aufgabe seien gekennzeichnet durch nationalsozialitische Gesinnung, körperliche Ertüchtigung und nationalsozialitische Einsatzbereitschaft, die in erster Linie nur die Allgemeinheit kenne.Damit dieser Geist immer neue Impulse erfahre, sei es notwendig, dass die Männer der Feuerschutzpolizei auch in nationalen Kampforgansationen mitarbeiteten und damit über das gewöhnliche Maß bürgerlichen Pflichterfüllung sich in den Dienst der Gesamtheit stellten. Der Reg. Bürgermeister kündigte dann noch an, dass eine im ganzen Reicheinheitliche Besoldung der feuerschutzpolizei in Aussicht stehe, die auch der Bremer Berufsfeuerwehr die erforderlichen Verbesserungen bringen werde.

Branddirektor Schetzker dankte zunächst dem Reg. Bürgermeister, SA-Gruppenführer Böhmker, für das durch die Berufung entgegengebrachte Vertrauen. Er werde stets bestrebt sein, den guten Ruf der Bremer Feuerwehr zu wahren und zu festigen. Den Feuerwehrmännern werde er immer ein guter Führer und ein guter Kamerad sein.Er werde stets ihre Belange vertreten, soweit er es dem Reg. Bürgermeister verantworten könne. Die Arbeit in einer Gemeinschaft, wie sie die Feuerschutzpolizei darstelle, könne nur von Erfolg sein, wenn sie von gegenseitigen Vertrauen getragen sei. Er verlange Pflichterfüllung, straffe Disziplin und den Einsatz der gesamte Kraft für die Allgemmeinheit. Damit übernahm er das Kommando der Feuerschutzpolizei Bremen.
Mit der Führerbelehrung schloß die schlichte Einführungsfeier.

Die Zerstörung unserer schöne Stadt Bremen

Über die einzelnen Kriegseinsätze soll hier nur kurz berichtet werden. Stellvertretend sollen daher einige Erlebnisberichte für alle Tag- und Nachtstunden der Angst, des Schreckens und der Zerstörung jener Zeit zbomber eugen, die die bremische Bevölkerung durchzustehen hatte.

Der erste Luftangriff auf Bremen erfolgte in der Nacht vom 18. auf den 19. Mai 1940. Es handelte sich um einen überraschenden Angriff. Fliegeralarm wurde nicht gegeben.

Englische Flugzeuge warfen 124 Spreng- und 79 Brandbomben. Betroffen wurden u. a. Häuser in der Bucht-, Bürger- und Sandstraße, sowie das Diakonissenhaus, die Schuppen 17, 18 und 19 im Überseehafen.

Die Feuerwehrmänner hatten sich nach anstrengendem Tagesdienst bereits zur Ruhe begeben. Gegen 24 Uhr wurde ein Brummen in der Luft vernommen. Kurz darauf, es war 00.36 Uhr, die ersten Bombenabwürfe. !Alarm! Einsatzbefehl für den 1. Zug der Hauptfeuerwache – Überseehafen, Schuppen 15 und 17. Auf der Fahrt zum Einsatzort weitere Bombenabwürfe. In der Nordstraße, in Höhe des Diakonissenhauses, fällt eine Bombe zwischen der zweiten Motorspritze und der Drehleiter. Mit knapper Not kann der Fahrer der Drehleiter das Hineinfahren in den Bombentrichter auf der Straße verhindern und sein Fahrzeug zum Stehen bringen.
Als die Löschfahrzeuge bei Schuppen 15 und 17 eintreffen, stehen diese in hellen Flammen. Während die Löschmaßnahmen eingeleitet werden, fallen weitere Brand- und Sprengbomben, ein Bombensplitter saust zwischen den Beinen eines Maschinisten in die Pumpe und verletzt den Feuerwehrmann am linken Bein. Nach der Entwarnung um 03.20 Uhr hatte Bremen 16 Tote, 3 Schwer und 52 Leichtverletzte zu beklagen.

Der Westen brennt.

Der schwerste Luftangriff, den die Stadt Bremen erlebte, war der. 132. Angriff in der Nacht zum 19. August 1944. Rund 500 Bomber werfen 68 Minenbomben, 2.323 Spreng, 10.800 Phosphor- und 108.000 Stabbrandbomben. Betroffen werden vornehmlich die "Steffensstadt", der südliche und nördliche Stadtteil, das Hafengebiet und der Westen unserer Stadt (bis zum Waller Ring).
Durch den Angriff gehen rund 25.000 Wohnungen verloren. Total zerstört wurden 8.248 Wohngebäude, 34 öffentliche Gebäude, 80 Wirtschaftsgebäude, 37 industrielle Gebäude. Ferner mehrere Kirchen, Hotels und Lichtspieltheater. Auch die Feuerwache , Am Wandrahm wird in dieser Nacht betroffen: Die Dienstwohnung des Kommandeurs der Feuerschutzpofizei, Oberstleutnant Anders, und die Bekleidungskammer im 1. Obergeschoß brennt total aus .

In dieser Nacht starben 1.054 Personen, 72 werden schwer und 677 leichtverletzt.
Die Zahl der Obdachlosen betrug aus dieser Nacht 49.100 Personen.
Von der Feuerwehr Bremen werden allein in dieser Nacht 28 Feuerwehrmänner im Einsatz verletzt. Dazu hatten viele Männer durch Rauch, Funkenflug und Flammen Augenentzündungen erlitten. Nach den vorhandenen Unterlagen wurden 96 B-Rohre und 517 C-Rohre eingesetzt.
Neben den Löscharbeiten war die oberste Maßnahme, Menschen zu retten. In dem Bericht Nr. 27 des Löschzuges “West" 2, der in der Zeit von 00.22 Uhr bis zum anderen Tage 14.35 Uhr im Einsatz war, heißt es nach einem Einsatz in der Zwinglistraße 118 und dem Hochbunker:
. . . "Totalschaden.  Die Hauptaufgabe war, ca. 2 000 Menschen, welche sich im Hochbunker, der ringsum vom Feuer umgeben war, befanden, zu retten. Es gelang dem Löschzug diese Aufgabe restlos zu lösen". Viele Stunden haben die Menschen verzweifelt im Flammenmeer bei glühender Hitze ausgehalten, obwohl die Flammen aus dem Straßenpflaster schlugen und flüssiger Teer im Rinnstein wabberte. Dennoch hatte keiner dieser Menschen die Hoffnung auf Rettung aufgegeben.
. . .In dem Bericht Nr. 16 des LF 8/111, Gröpelinger Deich 74 von 04.00 Uhr bis 08.30 Uhr:. . . ". Das niedergebrannte und zerstörte Einfamilienhaus wurde abgelöscht und die im Keller befindlichen Menschen tot geborgen (6 Leichen)".
Die Feuerwehr Bremen wurde bei Großangriffen auf Städte im norddeutschen Raum auch in Hamburg, Hannover und Berlin auf Befehl des höheren Luftschutzführers eingesetzt. Im Juli / August 1943, im vierten Kriegsjahr, verbrannte, nach Berichten älterer Feuerwehrmänner, ein ganzer Löschzug mit Mannschaften und Fahrzeugen in den Straßen Hamburgs. Viele Angehörige der Feuerwehr verloren ihr Leben, noch mehr erlitten schwere Verletzungen. Schwierigkeiten bereitete außerdem das Meldesystem durch den Ausfall des Telefonnetzes. Die Befehls- und Einsatzübermittlung war nur durch Kradmelder möglich. Wochenlang spielte sich das Leben nur auf den Feuerwachen ab: An Freizeit war nicht zu denken.

Der, von der Feuerwehr seit dem Jahre 1890, durchgeführte Krankentransportdienst wurde im Jahre 1943 dem Deutschen Roten Kreuz übertragen und erst 1954 der Feuerwehr wieder zugewiesen.

Nach der Versetzung des Branddirektors Schetzker zum Kommandostab der Feuerschutzpolizei am 1. November 1943 und ab dem 1.2.44 - 45 zum Stab als Beauftragter der Reichsführer SS in Reichsinspektion der Zivil Luftkriegmassnahmen, hatte Branddirektor Dipl.Ing. Werner Anders bis zu seiner Entlassung durch die amerikanische Militärregierung im Jahre 1948 die Leitung der Feuerwehr übernommen.
Drei Tage nach der bedingungslosen Kapitulation der Reichsregierung bestand am 11. Mai 1945 die "Berufsfeuerwehr Bremen" 75 Jahre. Auf Grund der sich überstürzenden Ereignisse jener Tage, dachte damals niemand an dieses Jubiläum.

Ende des Krieges

Dienstag, 24. April 1945: Der Letzte, der insgesamt 173 Luftangriffe auf Bremen ist vorüber. Fliegeralarm: 13.14 Uhr. Es werden 156 Sprengbomben, darunter 4 Blindgänger geworfen. Die Verluste an diesem Tage: 19 Tote, 50 Schwer und 49 Leichtverletzte. Entwarnung kam um 20.09 Uhr.

Am Mittwoch, 25. April, rücken englische Truppen über die Straßen Vor dem Steintor und Ostertorsteinweg in Bremen ein. Polizeihaus und Bahnhof werden besetzt.

Am 27. April 1945, 18.00 Uhr ist Bremen fest in alliierter Hand.

Während der Luftangriffe auf die Hansestadt Bremen wurden 41.629 Spreng- und 847.759 Brandbomben abgeworfen. Weit über 2.000 Bomben explodierten nicht. Als "Blindgänger erinnern sie noch heute ab und zu an die Schrecken der Bombennächte.

Die Stadt hatte 3.852 Tote, 1.495 Schwer und 6.025 Leichtverletzte zu beklagen.

Zu guter Letzt wurden fast alle Feuerwehrangehörige als Kriegsgefangene für mehrere Tage in das "Weserstadion", in das dort errichtete Gefangenenlager, geführt. Während dieser Zeit war Bremen ohne Feuerschutz.

Mit Beendigung des Krieges wurde die Feuerwehr wieder aus dem Organisationsbereich der Schutzpolizei gelöst und der alte Status der Berufsfeuerwehr wieder hergestellt. Auch die alten Amtsbezeichnungen wurden wieder eingeführt.

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Die Feuerwehr im “Dritten Reich”

 

 

 

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