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Letzte Aktualisierung
am 11. 11. 2016

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Das amerikanische Kriegsgefangenenlager in T A N N / Bayern.

Das Lager “TANN” befand sich in Südostbayern, nahe Passau. Über das Lager selbst habe ich bisher nicht viel herausfinden können.
Die amerikanische Kriegsgefangenensammelstelle für deutsche Soldaten war der sogenannte "Marktler Forst".
In der Wikipedia heißt es zum Kriegsende in Tann:
Am späten Nachmittag des 1. Mai 1945 endete für Tann ohne jegliche Kampfhandlungen der Zweite Weltkrieg. Nach erfolgtem Einmarsch der US-Armee kapitulierte die ungarische Armee, die sich mit Stab und oberster  Leitung bis hierher zurückgezogen hatte, vor US-Generalmajor Millikin in einem formellen Zeremoniell am Marktplatz. Auf dem Gebiet der heutigen  Mitterfeldstraße, wurde umgehend ein großes Gefangenenlager errichtet.  Hier wurden in der Größenordnung von 20-tausend Kriegsgefangene, meist  ehemalige Wehrmachtsangehörige durchgeschleust, oder ins Zivilleben  entlassen.
Soldaten, die hier unter freien Himmel bewacht wurden, verteilte man auf die Lager Burghausen und Tann.
Darunter waren auch die Flakmannschaften der Flakstellungen von Ranshofen und Mühldorf.
Mühldorf war ja ein wichtiger Industriepunkt und ein KZ-Außenlager für den Bau der Flugwerft im Mettenheimer Forst.

Tann war ein sehr kleines Durchgangslager der Amerikaner. Nur wenige hunderte Gefangene wurden hier festgehalten. Das Lager war ein kleine Zeltstadt und es waren nur wenige feste Gebäude vorhanden. Die Bauern des Ortes bekamen von den Amerikaner den Auftrag, für die Kriegsgefangenen die Verpflegung sicherzustellen und dementsprechend regelmäßig Nahrungsmittel abzuliefern.
Meine Ermittlungen haben ergeben, das alle, die keine „NS-politischen Ämter während des „Dritten Reiches“ bekleidet hatten und nicht Angehörige der SA oder der SS waren, mit der Auflösung des Lager nach Hause entlassen wurden.
Alle, die nicht entlassen wurden, transportierte man in andere Großlager, um sie von dort aus an andere Alliierten zu überstellen oder gar, wenn die letzten Kampfhandlungen des Gefangenen im Osten waren, an die Sowjetarmee als Kriegsgefangenen zu übergeben oder aber, es erfolgte eine Anklage wegen Kriegsverbrechen vor den alliierten Gerichten.
Die allgemeinen Zustände in diesem Lager waren, gegen über von anderen Lagern, wohl noch einigermaßen human.

Ein Augenzeuge berichtet aus dem Lager TANN:

Wir meldeten uns im Rathaus der Stadt Braunau bei einer amerikanischen Wache. Damit waren wir Kriegsgefangene der Alliierten. Wir wurden kurz verhört, registriert und auf einen amerikanischen Militärlastwagen gestellt und über die Innbrücke nach Simbach gefahren. Von dort brachte man uns in ein Gefangenenlager nach Tann. Dort brechen am Mittwoch, dem 16. Mai meine Eintragungen abrupt ab.
Was ist über das Gefangenenlager, über die glückliche Heimkehr in der Erinnerung haften geblieben? Jetzt ohne die Gedächtnisstütze eines Minitagebuches. Die Zeit im Lager Tann war kurz, eine oder zwei Wochen. In Tann war ein relativ kleines Gefangenenlager mit einigen Hundert POW´s, wie die amerikanische Abkürzung für Prisoner of War lautete. Nicht vergleichbar mit den Massenlagern etwa in Bad Aibling oder in Heilbronn-Böckingen, wo Tausende Kriegsgefangene zusammengepfercht waren. Angenehm oder gar gemütlich war es auch in Tann nicht. Wir lagen in Zelten, die Nächte waren meist empfindlich kalt. Wenn es regnete, wurde der offene Boden aufgeweicht und schmierig. Mit den Essensrationen konnte man auskommen. Imponierend waren die sauber portionierten und verpackten Breakfast- oder Lunchpakete, die eigentlich nur für die GI´s gedacht waren, aber ab und an auch in unsere Hände kamen.
Erstaunt waren wir über die technische Ausstattung der amerikanischen Armee. Jeep, Dodge, Truck oder wie die Fahrzeuge sonst noch hießen, alle waren perfekt geländegängige und straßentaugliche Fahrzeuge. Jedes hatte ein oder zwei gefüllte Reservekanister angeschnallt. Benzin, bei der deutschen Wehrmacht in den letzten Kriegswochen eine begehrte Rarität, gab es in Hülle und Fülle. Mächtig beeindruckt war ich auch, als ich zum ersten Mal dunkelhäutige GI´s am Steuer der US-Fahrzeuge sah. Sicher hatte ich in Bildern und Filmen schon "Neger" gesehen. Der jetzige Anblick solcher Menschen in amerikanischen Uniformen, inmitten weißer Soldaten, war mir ganz neu. Es war ein kurzer aber tief greifender Prozess, der mich weg von der diskriminierenden Rassentheorie im 3. Reich zu der Erkenntnis führte, dass das auch Menschen aus Fleisch und Blut und mit Gefühlen sind - wie wir.
Von der kurzen Zeit im Kriegsgefangenenlager blieb sonst nicht viel haften. Unsere Hauptbeschäftigung war warten. Warten zum Beispiel bis man aufgerufen wurde, zu einer ärztlichen Untersuchung ins Sanitätszelt zu kommen. Kernpunkt dieser Untersuchung war ein Ein- oder Abstäuben mit weißem Pulver. Es war DDT und sollte Läuse und was es sonst noch an Ungeziefer gab, abtöten, was es wohl auch tat. Aus heutiger Erkenntnis über DDT oder anderer Insektenvernichtungsmittel, war es ein Wunder, dass wir diese Prozedur unbeschädigt überstanden. Nicht in ein Sanitätszelt, sondern in ein festes Haus der Lagerleitung gerufen zu werden, bedeutete Vernehmung. Als Ergebnis kam im günstigsten Fall die Entlassung heraus oder weitere Ungewissheit über den Fortgang der Gefangenschaft. Im Lager wurde gemunkelt, der vernehmende Captain sei ein Jude, er spreche ausgezeichnet deutsch, wahrscheinlich, weil er in Deutschland geboren und aufgewachsen sei. Als ich ihm gegenüber stand, gab es den zweiten Rassenschock für mich innerhalb kurzer Zeit. Ein ganz normales Gesicht, keine Spur einer breiten, gekrümmten Judennase, kein bisschen schmuddelig, so gar nicht dem Bild des Juden entsprechend, das mir in Schrift, Bild und in unzähligen Schulungsabenden von der "Pimpfenzeit" im Schulunterricht, insbesondere im Fach Weltanschauung, später dann in der HJ, im Wehrertüchtigungslager und beim RAD vorgezeichnet wurde.

Während meiner Recherchen zu diesem Abschnitt habe ich schlimme Dinge lesen müssen und ich muß gestehen, dass sich mein Bild, das ich bisher von den amerikanischen Truppen gehabt habe, sehr stark negativ verändert hat.
Nicht nur wegen der Zustände in den Gefangenen-Großlagern nach dem 2. Weltkrieg. Nein, wenn ich die Behandlung der Kriegsgefangenen des 2. Weltkrieges mit den Berichten über Kriegsgefangene der nachfolgenden Kriege wie Korea, Vietnam, Golfkrieg, Afghanistan und dem Irak, sowie den Nachrichten aus dem Gefangenenlager auf Kuba vergleiche, werde ich sehr, sehr nachdenklich. Nicht vergessen möchte ich dabei die Geschehnisse während der früheren Indianerkriege und die Behandlung der schwarzen Bevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika hinein bis in die 60ziger Jahre des 20. Jahrhundert, ja, vereinzelt sogar bis heute.
Ich sehe ein durchgehendes Band von Verachtung und Unmenschlichkeit gegen den jeweiligen unterlegenden Kontrahenten von dem Zeitpunkt der Besiedlung von Nordamerika durch die „Weißen“; bis zum heutigen Tage..
Ich bin mir darüber im Klaren, das es dieses Band der Verachtung und Unmenschlichkeit überall auf der Welt gab und leider noch an vielen Orten unserer schönen Welt gibt. Es ändert aber nichts daran, dass sich mein persönliches Bild von den amerikanischen Truppen zum Negativen verändert hat. Als Kind sah ich die amerikanischen Besatzungstruppen bisher nur als freundlich vorbeifahrende junge Männer, die lachend Bonbon und Schokolade aus den Kraftfahrzeugfenstern geworfen haben. Diese Bild hatte sich tief in mein Gedächtnis verankert.

Aus einem anderen Lager ist mir ein weiterer Augenzeugenbericht zur Verfügung gestellt worden. Danke, Gecko.

Er war als Kriegsgefangener in einem amerikanischen Lager und schrieb seine Eindrücke nieder. Wir danken herzlichst für diese Zeilen. Leider war die Mailadresse des Absenders nicht korrekt, so dass wir uns auf diesem Wege bedanken möchten. 

Grausige Zustände

Ich bin Jahrgang 1924 und als Angehöriger der 5 Fallschirmjäger Division am 20 April 1945 knapp drei Wochen vor der deutschen Kapitulation nach fluchtartigem Rückzug aus Frankreich im Harz bei Quedlinburg von Amerikanern gefangen genommen worden Ein paar Tage später wurden wir Gefangene in offenen belgischen Kohlenwaggons mit je etwa 60 Mann Schulter an Schulter stehend ohne Verpflegung, ohne Wasser und natürlich ohne Toiletten in rund 24 Stunden nach Bretzenheim bei Bad Kreuznach gekarrt und auf offener Strecke ausgeladen. Fast alle Männer hatten vom Stehen Wasser in den Beinen und konnten kaum noch gehen. Das Gefangenenlager war ein  vom Regen durchweichter nackter Acker, Stacheldraht umzäunt, ohne ein einziges Zelt oder gar Gebäude. Wir lagen auf dem schlammigen Ackerboden, Körper an Körper, weil nur je drei Mann eine Wolldecke hatten. Es gab ansonsten kein Trinkwasser und keine Verpflegung. Die Latrine war eine mit einem Bulldozer ausgehobene, etwa von der Größe wie zwei Zimmer, große Grube, ohne Randbefestigung und ohne Sitzgelegenheiten. Wer in diese Grube fiel, ertrank in den Fäkalien. Wasser zum Waschen gab es nicht. Jeden Morgen gingen Sanitäter durch die endlosen Reihen der Liegenden und stießen diejenigen mit dem Fuß an, von denen sie glaubten, daß sie tot waren. Nach der ersten Nacht wurden angeblich 120 Tote deutsche Landser gezählt. Nach Tagen gab es das erste Trinkwasser und dann  später die erste "Verpflegung": etwa 50 Mann ein Weißbrot und für jeden je einen Teelöffel Kaffeepulver, Eipulver, Milchpulver und Zucker. In diesem Lager bin ich bis zu meiner offiziellen Entlassung am 12 Juni 1945 geblieben.

Das Kriegsgefangenenlager unterstand der amerikanischen 83th Infantery Division und die Leitung dessen, oblag dem 329. Regiment CT, beheimatet in Oklahoma/Texas.

tann02

Deutsche Kriegsgefangene in Tann ???

329crest

Emblem des
329. Infantery-Regiment
aus Oklahoma / Texas

Heute, am 17. 10. 2013, gute 8 Jahre nach der Einstellung meines Satzes: “ Ich suche Material....”, habe ich von einem Herrn Franz S. eine Antwort und Informationen direkt aus Tann erhalten. 

Mein Onkel Ludwig, damals Leutnant der Wehrmacht, war ungefähr 14 Tage in dem Lager und bestätigt Ihnen ähnliche Zustände wie in dem Zeugenbericht über Bad Kreuznacht beschrieben. Anbei die "Seite 88 des Buches Markt Tann... und seines Umlandes" über das Lager, das meine bisherigen Recherchen zu den Vorgängen zum Mai 1945 in vielen Teilen bestätigt. Das amerikanische Kriegsgefangenenlager befand sich nahe am Stadtzentrum von Tann.

Auszug_Tanner_Chronik
LP_Tann_beschriftet

Informationen von Franz S. zum Lager Tann / Bayern

Im Tanner Buch wurde die Lage des Lager wie folgt verklausuliert. " Im weitem Geviert zwischen Kirche und Krankenhaus, Denhartener Straße und heutiger evangelischer Kirche. ".

Ich habe nun eine Karte angehängt. in der 3 Seiten sehr gesichert eingezeichnet sind. Zur Westseite weichen die Schilderungen etwas von einander ab. Einmal heißt es "bis zu Evangelischen Kirche" und ein andere Mal bezieht man das Gebiet um die Kirche noch mit ein.

Das Gebiet wurde bereits in den 50-zigern vollständig bebaut. Zum einen mit diesen lieben (1) Einfamilienhäusern 50ziger-Jahre Stil. Dann einige, für Tann verhältnismäßig, (2) große Wohnblocks. Sie wurden damals schnell gebaut, um die Wohnungsnot auf Grund der vielen Zugezogen zu mildern. Diese Häuser sind heute noch Eigentum der Gemeinde.
Und die Evangelische Kirche (3); siehe Wikipedia.    
(4) = große katholische Kirche
(5) = "Villa Schredl" erbaut um 1900 von einem Arzt. Hierin war der Divisionsstab, bzw. jeweils die oberste Leitung der US- Besatzer für das Gebiet Tann untergebracht. Heute ist es ein Ärztehaus.
(6)= ehemaliges Krankenhaus, heute Altenpflegeheim

   tann  

Ich habe für Dich noch ein sehr interessantes Foto im Tanner Buch S.324 gefunden. "Der Schäfer von Denharten" nenne ich es. Denharten war ein Gutshof etwas außerhalb Tann. Auf Google Maps kannst Du den im Viereck angeordneten Hof einfach finden. Der Denhartener Str. ortsauswärts folgen, dann heute nur noch leicht vom bebauten Gebiet abgesetzt, liegt er südlich der Straße.  Im Garten des kleineren Wohnhauses daneben siehst Du (wenn Du reinzoomst) im Rasen gekennzeichnet "SUSI und ein Herz als I-Punkt. Das Kunstwerk hat mein Spezl Alois (59) mit dem Rasenmäher für seine Lebensabschnittsgefährtin geschaffen. Alois (sein Vater, sein Großvater und sein ... ) waren Besitzer von Denharten. Das Feld, auf dem das Gefangenenlager war, gehörte anno dazumal zum Teil zum Grundbesitz seiner Vorfahren. 

Ich habe im Grundriss auf der Denhartener Straße den wahrscheinlichen Ort des Standpunkt des Fotografen gekennzeichnet.
Weiter habe ich die Gebäude identifiziert, die ich kenne und die heute noch stehen.

E= ist unverkennbar der Überbau zu einem Brauereikeller, erbaut um ca. 1890. Ein Bekannter hat dieses Gebäude gekauft renoviert und ein Kutschen- und Pferdedroschkenmuseum hierin eingerichtet, nun mit Solarzellen auf dem Dach.
F= "Wallner'sches Benefiziat" ein Haus das der wohlhabende Wallner dem Kirchenklerus gestiftet hatte.
Also die Gebäude E und F gibt es heute noch, ebenso die Situation A, B und C direkt westlich der kath. Pfarrkirche.    

"D" dürfte eines der wenigen Häuser zusammen mit "H?" gewesen sein, die 1930 nördlich der Dr. Heuwieser Str. gestanden haben.
Ich habe das Haus und H?, das es heute nicht mehr gibt, im Lageplan dort eingetragen, wo sie vermutlich gestanden sein könnten. Damals standen Häuser sehr eng an der Straße. So wurde das Haus "G" , das ich selbst noch gekannt habe,  von der Gemeinde gekauft und  ca. 1992 abrissen, um die Einmündung Heuwieserstr. - Denhartener übersichtlicher zu gestalten. 

1945 hingegen gab es nach Aussage Fritz H. * bereits das erste Haus in der Wallnerstr. sowie weitere Häuser westlich der Denhartener Str. gegenüber der Kath Kirche.

Zu einer Anmerkung von Dieter Schwenker antwortete Franz wie folgt:"Ein festes Gebäude muß es dort also gegeben haben."
Das 1. Haus in der Wallnerstraße wurde tatsächlich konfisziert, um die Lagerverwaltung darin zu installieren., so Fritz.
Am westlichen Ende war eine Latrine ausgehoben, allerdings hier mit Querbalken.
Diese Ecke (Westseite) war schwach bewacht, so nutzten Tanner Bürger die Situation, um den Gefangenen Nahrungsmittel durch zureichen.  Mutter H. z. B. kochte Kartoffel und brachte dann den Gefangenen.
Fritz H. denkt, dass das Lager nur bis ca. Jahresmitte 1945 bestanden habe.

Ich schicke Dir noch die Fotos (in mehreren Mails), der noch stehenden alten Gebäude, die in ihrer Charakteristik mehr oder minder erhalten sind , die Dein Vater auch so gesehen haben dürfte.

In einer Mail vom 30.12.2013 teilte mir Franz S. mit, dass er seinem 90jährigen “Onkel Ludwig” besucht und mit ihm über das Kriegsgefangenenlager Tann gesprochen hat. 

Zusammengefasst, zu seinem Aufenthalt im Kriegsgefangenen Lager in Tann, sagte Onkel Ludwig:

Er war 13 Tage dort in der zweiten Maihälfte 1945. Er hatte sich von Salzburg kommend nach Bayern abgesetzt, um den Russen zu entkommen, so seine Einschätzung damals. Er hatte ca. eine Woche bei den Eltern und bei Bekannten Unterschlupf gefunden. Die Situation war Ihm aber zu gefährlich. Er wollte ggf. niemanden mit hineinziehen oder gefährden, so machte er sich auf den Weg, um einen Entlassungsschein zu bekommen. US-Stellen schickten ihn schließlich nach Tann, denn dort gab es für den hiesigen Raum die Stelle, an der die US-Arme auch Offiziersdienstgrade durchschleuste. Ludwig war Leutnant der Wehrmacht.
Im Lager erfuhr er mit seinen Mitgefangenen keine (vorsätzlich) schlechte Behandlung, keine Schikanen, keine Repressalien. Aber sie litten Hunger, weil die Versorgung mit Lebensmittel unzureichend war. "Es wurde in der Umgebung für Lebensmittel gesammelt". In der Zeit, als Ludwig dort war, war das Lager mit ca. 3000 Kriegsgefangene gefüllt.

Einen Ausbruchsversuch hatten sie kurzzeitig geplant als das Gerücht umging, jene Soldaten, die zum Schluss gegen die Rote Armee gekämpft hatten, würden an die Russen ausgeliefert werden. Der Ausbruch hat nicht stattgefunden, zum Glück, fügte er hinzu, denn niemand aus Tann wurde an die Russen ausgeliefert.

Nach Ludwigs Erinnerung hat das Lager in Tann einige Monate bestanden, im Gegensatz zu anderen Lager, z.B. in Pfarrkirchen, das nur kurz wenige Wochen bestand.

Herzlichen Dank für diese wertvolle Informationen, die im Großen und Ganzen meine bisherigen Recherche untermauern.
 

Weitere Info´s vom Lager Tann aus einer PDF-Datei “ 01_Geschichten”

tann1
tanna
Kriegsgefangen

Über den Button (unten rechts) “ WEITERE EINHEITEN ” kommt man zu den Einheiten:

22. Inf.Div., 177. DIV, 78. Sturm Div, A.R. 120 der 110. ID und den Seiten:

Fernsprech-Bau,  Kämpfe der 78.SD,  Nachrichtenabteilungen, Nachrichten PzAOK1,  Kriegsgefangen,  das Ende im Osten,  das Drama von Stalingrad,  der Polenfeldzug,  Luxemburger in der Wehrmacht,  der 2. WK- Allgemein (Einheiten, Informationen),  Vermisste des WK,  Wissentschaftl. Infos,  Gedenkstätten des 2.WK, der Soldat.

 

 

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