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Letzte Aktualisierung
am 11. 05. 2019

rauchmelder133

Im Juni 1944 / LIII.Armeekorps / Raum Witebek - Ostrowno /

4. Luftwaffen-Feld-Division

juni44_LIIIArmeekorps

Im Februar 1944 / Ukraine / Raum Kriwoj Rog /

16. Panzergrenadier Division

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Im November 1943 / Ukraine / Raum Kriwoj Rog /

16. Panzergrenadier Division / 384. Infanterie Division

DRK-Bruno4 002

Ab 28. Januar 1945 bis Ende im Raum Deutsch-Brod /
Polen / Raum Kattowitz /
4. Gebirgsjäger Division /

Nach den schweren Kämpfen um das oberschlesische Industriegebiet und dem Verlust von Kattowitz am 28.Januar 1945 musste, die in ihrer Südflanke bedrohte deutsche 17.Armee, bis zur Oder zwischen Ratibor und Cosel zurückgenommen werden. Eine am 10. März begonnene sowjetische Offensive gegen die Oderfront zwischen Cosel und Mährisch OStrau, die vorübergehend aufgehalten wurde, konnte erst nach Umgruppierung der gegenerische Angriffsverband am 24. März fortgesetzt werden.

Nach dem Abflauen der Kämpfe am 5. April im Raum Schwarzwasser, Teschen, Freistadt und Oderburg dauerte die Ruhe für die hier eingesetzte 4. Gebirgs-Division nur wenige Tage, bis sowjetische Verbände beiderseits von Troppau angriffen und nur mit letzter Kraft von der benachbarten 97. Jäger-Division an der Oppa aufgehalten werden konnten, die bis zum 15.April von der 4. Gebirgs-Division abgelöst wurde. Drei Tage nach der Einnahme von Troppau am 22. April trat der Gegner erneut zum Angriff an. Der Hauptstoß erfolgte im Abschnitt des Gebirgsjäger-Regiments 91 in und um Mährisch Ostrau, wo es zu verlustreichen Kämpfen kam. Ein am 28. April geführter deutscher Gegenangriff in Bataillonsstärke scheiterte. Infolge übergroßer Breiten der Verteidigungsabschnitte kam es durch den starken gegnerischen Druck auf den Frontabschnitt des Regiments 13 zu einer allgemeinen Rückzugsbewegung. Nur kurzfristig konnte der weitere Vorstoß des Gegners in einer Abwehrstellung bei Wagstadt-Botenwald aufgehalten werden. Als sowjetische Panzerkräfte am 5. Mai nach starker Artillerievorbereitung erneut angriffen, musste Wagstadt aufgegeben werden. Die 4. Gebirgs-Division setzte sich hinter die March ab, deren Westufer sie am Abend des 8. Mai erreichte. Tags darauf stellte sie auf Grund der allgemeinen Kapitulation den Kampf ein. Nur wenige erreichten noch den Raum um Deutsch Brod.

Im Januar 1943 / Leningrad / Russland /
 227. u. 96. Infanterie Div. / Grenadier-Regiment 328

Im Januar 1943 begannen die Sowjets bei Leningrad eine Offensive, um den von deutschen Truppen seit 1941 gehaltenen Einschließungsring zu sprengen. Mit starken Kräften griffen sie von der belagerten Stadt aus nach Osten und vom Wochow her nach Westen an.

Der Großangriff begann am Morgen des 12.1.1943 mit einem vernichtenden Trommelfeuer der sowjetischen Artillerie und Salvengeschütze. Die 227. Infanterie-Division, die bei Schlüsselburg und am Südufer des Ladoga-Sees lag, erlitt dabei hohe Verluste. Besonders betroffen war das Grenadier-Regiment 328 südlich Schlüsselburg. Es wurde in heftige Kämpfe verwickelt und bis auf den Stadtrand zurückgedrängt.

Auch am rechten Flügel – bei Lipki – musste die Division, die hier durch ein Grenadier-Bataillon der 96. Infanterie-Division verstärkt war, starke sowjetische Angriffe, die durch Panzerverbände unterstützt wurden, abwehren, schließlich aber doch die Front zurücknehmen.

Seit den erbitterten Abwehrkämpfen werden etwa 100 Soldaten der Division vermißt. Viele sind gefallen, ohne dass ihr Tod bei dem heftigen Schneetreiben beobachtet und gemeldet werden konnte. Verwundete sind der strengen Kälte von 25 bis 30 Grad zum Opfer gefallen.

Im Februar 1945 bis Ende / Beskiden - Slowakai /
 154. FAD Div. / Feldausbildungs-Regiment 562

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14. Januar 1943 / Stalingrad /
6. Armee / 385. Infanterie Div.

S22C

Im Januar 1941  / Ägypthen - Libien / Raum Aghaila/
 Deutsches Afrika Korps

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12. Januar 1945  / Krakau / Polen /
 SS Pionier Ausb. Bat. 3

chronik

Im Februar 1945  / Heiligenbeil / Ostpreußen /
 558. Volks-Gren. Div / 4. Armee

DRK12

13. Januar 1945  / Schlossberg / Ostpreußen /
 69. Infanterie Div.  / Flak-Regiment 33

DRK2

12. Juli 1943 / Raum Ukraine / 6. Armee /

356. Infanterie Div.

Die 6. Armee fing mit Artillerievorbereitungen – in Koordination mit Bodenangriffen der Luftwaffe – um 07:00 die Angriffstruppe fing sein Vorwärtsmarsch um 08:10 an. Das Wetter war sonnig und sehr warm, und unsere Truppen haben am Anfang gute Fortschritte gemacht. Trotz zähem russischen Widerstand, hat im Sektor des von General Brandenbergers XXIX Korps die verstärkten Grenadier Regiment 686 (356. Infantrie Division) den Okhhovchictal penetriert, um den Hügel östlich von Yelizavetinski zu erobern. Gleichfalls eroberte langsam der II. Batallion /Grenadier Regiment 95 (17. Infanterie Division) Boden zum Nordwesten des gleichen Tals.

Angesichts des späteren Verlaufs des Kampfes hat der XXIV Panzerkorps des General Nehrings die besten Erstergebnisse erzielt. Kampfgruppe Major Schaegger (Panzerelemente des Panzer Regiment 201, II Battalion//Panzergrenadier Regiment 126, und Panzer Aufklärung Battalion 23) preschten durch den Wald nördlich von Saur Mogilski schnell voran, und haben erfolgreich die Ruine Garany sowohl die beherrschenden Hügel 202 und 196.0 erobert. Zeitgleich, nach anstrengenden Kämpfen um die verbleibenden armseligen Hütten im Dorf, eroberten Teile des General von Schwerins Panzergrenadier Division den Hügel nordöstlich von Seminvoski.

Gleich beim ersten Angriff eroberten Gruppenführer Walter Krueger's SS Das Reich Panzergrenadier Division eroberte Hügel 230.9 und die Angriffsspitze durchdrang weiter das Tal bis ins Dorf Stepanovka. Während wütende Häuserkämpfe in Stepanovka stattfanden, stiessen die Panzerelemente der Division weiter nach Südost und stellte den Hügel anderthalb Kilometer südlich von Stepanovka fest.

Für den Angriff entlang des zentralen Bergrückens Richtung Hügel 213.9 war Brigadeführer Hermann Preiss's SS Totenkopf Panzergrenadier-Division von den parallelen Angriffe von Das Reich und die 3. Panzer-Division abhängig, da diese die Sowietischen Schutzfeuer von Stepanovka und Hügel 173.4 eliminieren sollten. Leider hatten die Russen die vorangegangenen 48 Stunden benutzt, um schwere Verteidigung für Hügel 213.9 vorzubereiten: Widerstandsnester zwischen den Wiesen voll hoher Ähren und Sonnenblumen; eingebuddelten T-34er; breit verteilte Panzerabwehrkanonen; und verstreute Minenfelder. Es wurde schell klar, dass die Truppen der Roten Armee, die den Hügel 213.9 verteidigten, überhaupt nicht dadurch verschreckt wurden, dass die linke Flügel der Totenköpfe die Gerasimova Schlucht penetriert und das Dorf erobert hatten, denn die benachbarten Hügel im Südost und Nordwest schützen ihre Flanken vollkommen.

Obwohl Lieutenant General Franz Westhoven Ingenieure beantragt hatte, Wege durch die russischen Minenfelder zu sichern, hatte es angesichts des starken Panzerabwehr seine 3. Panzer-Division nicht geschafft, weiter als Grushevy vorzurücken. Die Sowjetischen Abwehr brachten auch die Angriffe der 306. Infanterie-Division General Koehlers ausserhalb Paradrievo zum Stillstand. Die Konsequenz aller dieser Faktoren war, dass der Totenkopf wenig Erfolg in seinem Angriff gegen Hügel 213.9 verbuchen konnte und sich gezwungen sah, seine Panzer zurückzuziehen.

Trotz der frühen Erfolge der XXIX und XXIV Panzer-Korps waren die Ergebnisse des ersten Tages des Angriffs alles andere als ermutigend.
Obwohl unsere Truppen 3.000 Gefangenen gemacht, 16 Panzer ausser gefecht gesetzt, 112 Panzerabwehrkanonenen erobert, und viele Maschinengewehr, Panzerabwehrfäuste und Mörser erobert hatten, muss man gestehen, dass die Russen einen überraschend starken Widerstand geleistet hatten. Mit Feuer aus stark geschützten flankierenden Stellungen und mit taktischen Gegenstöße hatten sie das Vorrücken des II SS Panzer Corps. verzögert.

Bis zum Abend gab es keinen Zweifel mehr, dass die 6. Armee weiteren starken Widerstand auch am zweiten Tag des Angriffs erleben würden,

Quelle: Kursk, the German view. Chap 11.

Mitte November 1943 / Raum Ukraine / Inf.Rgt. 16 /

22. Infanterie Div. / Pioniere /

Vorläufig aufgestellt mit einer Kompanie am 6. Oktober 1936 und der 22. Infanterie (LL.)-Division unterstellt. Der Friedensstandort des Bataillons war Nienburg.

Mitte November 1941 war das Bataillon im Rahmen des Infanterie-Regiments 16 zur Sicherung im Belbek-Tal westlich von Duwankoj (Krim) eingesetzt, die 1. Kompanie rechts, die 2. Kompanie links des Belbek-Baches. Am 26. November 1941 erhielt das Bataillon den Befehl, den Angriff des Infanterie-Regiments 16 entlang des Belbek-Tales zu unterstützen. Dabei sollte es Bunker bekämpfen und Minen sowie sonstige Sperren räumen.
Am 17. Dezember 1941 begann der Angriff um 6.10 Uhr. 1 1/2 km westlich von Duwankoj stieß das Bataillon auf starken feindlichen Widerstand aus Häusern und Feldstellungen sowie aus ausgebauten Bunkern an Hängen beiderseits des Tales. Die 1. Kompanie wurde abgeschnitten und richtete sich zur Verteidigung ein. Der 2. Kompanie gelang es im Schutze der Dunkelheit an der Bahn entlang etwa 3 km unbemerkt vorwärts zu kommen. Rechts der Bahn wurde ein Minenfeld in einem Garten festgestellt. Die Kompanie kam unter Feuerschutz der s.MG. bis in den Panzergraben, wo sie vorerst liegen blieb. Die 3. Kompanie stand in der Kolchose Sjuren bereit, um Gräben und Trichter zu überbrücken und das Gelände zu entminen. In den Nachmittagsstunden zog die Kompanie nach Duwankoj vor.
Am 18. Dezember 1941 trat die 1. Kompanie erneut zum Angriff an und gewann nach Brechen schwachen Widerstandes 3 km Gelände, bis sie wegen starken feindlichen Widerstandes aus einem Panzergraben und Beton-Geschützbunkern erneut liegen blieb.
Die 2. Kompanie blieb in ihren Verteidigungsstellungen im Panzergraben und wehrte mehrere russische Angriffe ab. Während des ganzen Tages lag die Stellung unter schwerem Artilleriefeuer und Luftangriffen. Die 3. Kompanie verstärkte die 1. Kompanie durch einen Zug, die restlichen Züge entminten die Straße.
Am 19. Dezember 1941 erreichte die 1. Kompanie unterschwierigsten Verhältnissen den Panzergraben, etwa 2 km östlich von Belbek. Hier richtete sich die Kompanie zur Verteidigung ein. Sie erhielt Feuerunterstützung durch zwei 2-cm Flakgeschütze. Die 2. und 3. Kompanie nahmen im Verbund den gegenüberliegenden Geschützbunker durch Hohlladungen und Handgranaten. Außerdem gingen die Kompanien gegen die Stellungen auf den Höhen vor und es gelang, den Feind etwa 5 km nach Duwankoj zurückzutreiben. Am 20. Dezember griff das gesamte Bataillon gegen feindlichen Widerstand weiter an, blieb aber schließlich liegen und ging zur Verteidigung über. Am 21. Dezember verblieb das Bataillon in seinen Stellungen, bevor es am
22. Dezember wieder angriff. Die 1. Kompanie setzte um 6.30 Uhr seinen Angriff mit Flak- und Artillerie-Unterstützung fort und konnte den Gegner hinter die Straßengabel 600 m ostwärts von Balbek zurückwerfen. Ein Betonbunker an der Straßengabel wurde durch die Pak geblendet und mit geballten Ladungen und Handgranaten genommen. Um 16.30 kam es zu einem Gegenangriff der Russen, der aber abgeschlagen werden konnte. Die 2. Kompanie trat mit dem II. / Infanterie-Regiment 16 zum Angriff auf die letzte Höhe vor der Eisenbahnbrücke an. Es gelang ihr, den Feind aus den Feldstellungen zu werfen und einen Holzbunker zu nehmen. Anschließend Sicherung in Richtung Brücke. Gegen Abend wurde die Kompanie durch die 4. E-Kompanie abgelöst und wieder dem Bataillon unterstellt. Die 3. Kompanie erreichte zusammen mit der 1. Kompanie, Flak und Pak gegen 10.30 Uhr die Straßengabel ostwärts von Belek und verteidigte sich hier gegen starken Feind aus Richtung Belek.
Am 23. Dezember wurde die 1. Kompanie in dem inzwischen durch die Infanterie erreichten Belek eingesetzt. Die 2. Kompanie wurde zum Verminen einer Straße eingesetzt, die 3. Kompanie zu Sicherungsaufgaben.
Am 24. Dezember 1941 wurden die 1. und 2. Kompanie zu Verminungs- und Sicherungsaufgaben eingesetzt, die 3. Kompanie begann mit dem Bau einer festen Abfahrt für den Bau einer 16-t-Kriegsbrücke.
Am 25. Dezember wurden die Arbeiten des Vortages fortgesetzt. Die 3. Kompanie begann mit dem Bau der Kriegsbrücke, die am 26. Dezember 1941 um 11.30 Uhr fertig gestellt wurde.
Während dieser Kampfhandlungen hatte das Bataillon 56 Gefallene, 150 Verwundete und 5 Vermißte zu beklagen.

1943 wurde aus der 2. Kompanie die Pionier-Kompanie Rhodos, welche 1944 auf Kreta blieb. Sie wurde aus eigenen Beständen ersetzt

Winter 1942 - 1943 / Raum Ukraine / Charkow /

320. Infanterie Div. / Geisterdivision /

Die Rettung der 320. Infanteriedivision im Raum Charkow
Die viermonatige russische Winteroffensive 1942/43 führte zur Aufgabe des Kaukasus, zum Verlust von Stalingrad und zum Zusammenbruch der von drei verbündeten Armeen verteidigten Don-Front. Unaufhaltsam bewegte sich die Rote Armee auf Charkow zu. Schon Ende Januar erreichte sie den Donez bei Woroschilowgrad-Starobelsk-Waluiki-Oberer Oskol. Anfang Februar liefen die deutschen Truppen Gefahr, in Charkow eingeschlossen zu werden. Währenddessen flutete die 1. sowjetische Gardearmee durch eine mehrere hundert Kilometer breite Frontlücke nach Südwesten und stieß auf Dnjepropetrowsk vor. Die Rückeroberung der Westukraine schien nur noch eine Frage weniger Tage.Für die 320. ID (Infanteriedivision) bahnte sich eine Katastrophe an. Diese Division hielt sich schon seit längerer Zeit hinter den feindlichen Linien auf, störte den feindlichen Nachschub empfindlich und lebte während dieser Zeit hauptsächlich vom Beutegut. Der Divisionsführer, General Postel, verstand es meisterhaft, sich dem Zugriff der russischen Reserven zu entziehen. Ein schlauer Trick half ihm dabei: Zur Erhöhung der Beweglichkeit ließ er die noch intakten Kraftfahrzeuge zerstören und rüstete die Division mit den erbeuteten Schlittenkolonnen samt Pferden aus. Die Funkgeräte waren vorher ausgebaut worden, um die Befehlsgebung innerhalb der Truppe zu sichern. Da die Division neben der Infanterie auch über eine Artillerieabteilung verfügte, war der General bisher davon überzeugt gewesen, jederzeit den Durchbruch nach Charkow erzwingen zu können. Doch jetzt waren die russischen Truppen in seinem Rücken durch eine ganze Armee verstärkt worden. Eine dramatische Lage war entstanden.Der Divisionskommandeur ließ nun einen SOS-Ruf senden. Der Funkspruch wurde vom II. SS-Panzerkorps in Charkow empfangen und bestätigt. General der Waffen-SS Hauser gab den Befehl, die von der Vernichtung bedrohte Division zu entsetzen. Ein SS-Schützenpanzerwagen-Bataillon machte sich auf den Weg und wühlte sich unter schweren Kämpfen durch den sich verbissen wehrenden Gegner. Gleichzeitig griff die 320. ID von der Rückseite an.Und das Wunder geschah! Die russische Front riß unter den verzweifelten Schlägen für einige Stunden an dieser Stelle auseinander. Die total erschöpfte Truppe konnte durch die feindlichen Linien geschleust werden – mit über 1500 Verwundeten!

Januar 1945 bis z. bitteren Ende / Raum Osten / nördl. Warschau /

I. + II. Grenadier Regiment 139 /

Zwischen dem 12. und 15.01.1945 waren zahlenmäßig weit überlegene sowj. Kräfte nördlich und südlich von Warschau zur Offensive übergegangen und hatten schon nach wenigen Stunden die deutschen Stellungen überrannt. Am 23.01. mußte Bromberg und am 31.01. Thron aufgegeben werden. Inzwischen hatte der Gegner die Netze zwischen Nakel und Kreuz, 60KM ostwärts bzw. südwestlich von Schneidemühl, erreicht und zum Teil bereits nach Norden überquert. Das Panzer-Grenadier-Regiment 139 war im Raum südlich und südöstwärts von Stargard eingestezt, als der Gegner Anfang Februar immer stärker gegen die deutsche Front in der Linie Pyritz-Arnswalde-Märkisch Friedland drückte. Deutsch Krone, Märkisch Friedland und Schneidemühle fielen zwischen dem 11. und 14. Februar in sowj. Hand; Arnswalde ging schweren Kämpfen am 21. Feb. verloren. Zur gleichen Zeit entstanden bei einem Gegenangriff des I. Bataillons des Panzer-Grenadier-Regiment am 17. + 18. Feb. 10 KM südlich von Stargard zwischen den Orten Klützow und Damnitz und bei Pyritz erhebliche Verluste. Am 1.03. trat der Gegner nach erneuter Bereitstellung zum Angriff an, um nach Norden zur Ostseeküste und nach Nordwesetn bis Stettin vorzustoßen.  Stargard mußte am 4.3. aufgegeben werden. Die sowj. Panzer setzten ihren Vormarsch an der Nordspitze des Madü-Sees vorbei in Richtung Stettin fort. Bei Moritzfelde trafen sie auf Teile des Grenadier-Regiments, die sich erbittert zur Wehr setzten. Nach Norden zurückgedrängte Einheiten des Regiments wurden in die bis zum 6.03. andauernden heftigen Kämpfen um Cammin und Greifenberg verwickelt. Danach wichen sie bis zum 18.03. zur Küste Dievenow zurück. Das II. Batallion wurde MItte März nach Britz, 5 km nördlich von Eberswalde, verlegt und kam von dort aus am 18. April zur Abwehr des Angriffs auf Berlin im Raum 30 Km westlich von Küstrin bei Hermsdorf zum Einsatz. Viele Soldaten des Panzer-Grenadier-Regiments 139 werden seitdem vermißt. Das Datum ihrer letzen Nachricht oder Hinweis bestätigt ihren Einsatz bei diesen Rückzugskämpfen. Für einige von Ihnen liegt die Aussage eines Heimkehrers vor, daß sie gefallen sind. Andere aber haben bei den Gefechten in den Ortschaften oder in dem unübersichtlichen Wad- und Seengelände den Tod gefunden, ohne daß es von Kameraden gesehen wurde. Das ausgedehnte Kampfgelände mußte vor dem unmittelbar nachrückenden Gegner schnell geräumt werden, so daß es nicht immer möglich war, die Verwundeten zu bergen.

August 1944 / Raum Bessararbien - Rumänien / Calfa - Tighina /

XXX. Armee -Korps / 302. Infanterie- Division

Anfang August 1944 verteidigte sich die Heeresgruppe Südukraine im damals rumänschinen Bessararbien. Ihre Front verlief am Reut-Fluss und den Dnjestr stromabwärts bis zum schwarzen Meer. Die Dnjestrschleife bei Dubossary wae noch in deutscher Hand, dagegen hatten die Truppen der Roten Armee im Raum Tiraspol einen Brückenkopf auf dem Westufer des Dnjestr bilden können.
Die deutsche 302.Infanterie-Division verteidigte im Verband des XXX. Armee-Korps den Abschnitt zwischen Calfa und Tighina (Bendery), 10km westlich von Tiraspol. Als am 20. August die Verbände zweier sowjetischer Armeegruppen bei Jassy nach Süden aus dem Raum Tiraspol nach Westen angriffen, gelang es ihnen innerhalb von zwei Tagen große Teile der deutschen 6. Armee und der rumänischen 3. Armee im Raum Kischinew einzuschließen. Rumänien trat daraufhin aus dem Bündnis aus und erklärte Deutschland den Krieg.
Die 302. Infanterie-Division hatte zunächst ihre Stellungen halten können. Am 22. August sammelte sie nach verlustreichen Kämpfen um Gaarbovat und Farlandi auftragsgemäß ihre Verbände im Gebiet Rezeni, 30km südlich von Kischinew. In der sich dann entwickelten Durchbruchsschlacht kam es erneut zu hohen Verlusten beim Kampf um Farandi und Gura Galbena. Die deutschen Truppen werden größtenteils aufgerieben. Nur Teilen gelang es am 26. August bei Mingir und Leova den Pruth zu erreichen und auf dem Westufer bei Stalinesti, 10km südöstlich von Husi, Fuß zu fassen. Da der Gegner bereits die Bahnlinie und Strasse Jassy-Vaslui-Barlad besetzt hatte, konnten nur wenige Soldaten Ende des Monats nach Onesti, westlich des Sereth und 35km südwestlich von Bacau an den Fuß der Karpaten gelangen. Hier gerieten auch diese meist in sowjetische Gefangenschaft.
Seit diesen Kämpfen werden zahlreiche Soldaten der 302. Infanterie-Division vermisst. Viele von ihnen sind gefallen, andere gerieten in sowjetische Gefangenschaft.
Schon bei den Märschen in die Lager starben kranke und verwundete Kriegsgefangene, die den Strapazen nicht mehr gewachsen waren. Unzureichende Bekleidung und Verpflegung, sowie aufgrund ungenügender sanitärer Verhältnisse in den Lagern auftretende Epidemien führten zu zahlreichen Todesfällen.

August 1944 / Raum Bessararbien - Rumänien / Calfa - Tighina /

XXX. Armee -Korps / 302. Infanterie- Division

Bis zum 4. Juli 1944 hatte die Rote Armee weite Teile Weißrusslands wieder besetzt und setzte nach kurzer Umgruppierung ihren Vormarsch an der gesamten Front zwischen Dünaburg und den Pripjet-Sümpfen fort.

Am 13. Juli traten in der Nordukraine überlegene sowjetische Verbände zur Offensive an. Bereits am 15. Juli gelangen ihnen zwei entscheidende Durchbrüche, und zwar im Raum Zloczow sowie nördlich davon bei Stojanow, etwa 100 Kilometer nordostwärts Lemberg. Die Angriffsspitzen schwenkten nach Norden bzw. Süden ein und trafen am 17. Juli 40 Kilometer vor Lemberg nahe Derewljani aufeinander. Westlich der Stadt Brody waren das XIII. Armeekorps, zu dem auch die 361. Infanterie-Division gehörte, und weitere Truppenteile eingeschlossen. Bereits am 18. Juli erhielten sie den Befehl zum Ausbruch. Am Abend des 19. Juli hatten die meisten Verbände südlich des Bug Aufstellung genommen. Das Füsilier-Bataillon 361 bezog seine Ausgangsposition zwischen Belzek und Skwarzawa. Es sollte die Angriffskraft der Korps-Abteilung C stärken und gleichzeitig die rechte Flanke decken. Die Masse der Division stand nördlich des Bug, um den Angriffsdivisionen den Rücken frei zu halten. Sie sollten vorgezogen werden, sobald der Kessel geöffnet war. Das gesamte Unternehmen konnte nur dann gelingen, wenn eine Verbindung zu den von außen angreifenden Truppen hergestellt werden konnte.
Am Morgen des 20. Juli um 5 Uhr begann der Ausbruchsversuch, der jedoch bald auf heftigen Widerstand stieß und zu hohen Verlusten führte. Pausenlose Angriffe sowjetischer Bomber- und Schlachtfliegerverbände forderten weitere Opfer. Am folgenden Tage war die Lage noch schwieriger, weil bereits gewonnenes Gelände wieder verlorenging. Zudem gelang es nicht,  Verbindung mit dem von außen angreifende Verbänden aufzunehmen. Für den 22. Juli wurde der Durchbruch um jeden Preis beschlossen. Kurz nach 3 Uhr begann der Angriff, dem sich wieder starke Kräfte entgegenstellten. Nur einem kleinen Teil der eingeschlossenen Truppen gelang gegen 5 Uhr der Durchbruch.

Wie ein Divisionspfarrer berichtete, fanden etwa 25.000 bis 30.000 Mann zwischen dem 18. und 22. Juli 1944 westlich von Brody den Tod. Seit diesen Tagen werden sehr viele Soldaten vermisst. Für einige von ihnen liegt bereits die Aussage eines Heimkehrers vor, dass sie gefallen sind. Darüber hinaus aber haben viele, besonders bei den harten Kämpfen während des Ausbruchsversuches, den Tod gefunden, ohne dass es von Kameraden gesehen wurde. Verwundete überlebten nicht, weil der stets nachdrängende Gegner, ihre Bergung nicht zuließ. Außerdem gerieten auch Sanitätsfahrzeuge, Verbandsplätze und Lazarette in das Feuer der Artillerie und Panzer.

August 1944 / Raum Bessararbien - Rumänien / Calfa - Tighina /

XXX. Armee -Korps / 302. Infanterie- Division

Am 14. Januar 1945 waren starke sowjetische Verbände zur Offensive gegen die Heeresgruppe Mitte mit Schwerpunkt nördlich von Warschau im Abschnitt der deutsche 2. Armee sowie 50 Kilometer südlich der polnischen Hauptstadt gegen die 9. Armee angetreten. Der in den Kämpfen um Warschau stark angeschlagenen 73. Infanterie-Division war Anfang Januar ein Abschnitt ostwärts von Modlin zwischen Weichsel und Narew zugewiesen worden. Nach einem lang anhaltenden Trommelfeuer kam es hier - besonders bei Bugmünde - zu schweren Kämpfen mit sowjetischen Panzer und Infanterieeinheiten, die durch dichtes Waldgelönde rasch bis zu den deutschen Stellungen vorgedrungen waren.
Der Druck gegen die 73. Infanterie-Division verstärkte sich erheblich, als Warschau am 17. Januar entgültig aufgegeben werden mußte.
Um einer Einschließung durch den zahlenmäßig weit überlegenen Gegner zu entgehen, erhielt die Division noch am selben Tag den Befehl, sich westlich der Weichsel auf Thorn abzusetzen. Dabei kam es immer wieder zu harten Gefechten; ganze Kampfgruppen wurden von ihren Einheiten getrennt und zum Teil in den Raum westlich von Warschau über Sochaczew in Richtung Kutno und Lodz sowie Posen abgedrängt. Am 25. Januar erreichte der Rest der Division die Festung Thorn, in der sich nur eine Volks-Grenadier-Division sowie Offiziers- und Unteroffiziersschulen befanden.
Am selben Tag wurde Thorn vom Gegner eingeschlossen.
Am 30. Januar erhielt die 73. Infanterie-Division den Befehl, sich nach Norden in Richtung Kulm - Schwetz durchzuschlagen, was nach drei Tagen und vier Nächte andauernden schweren Kämpfen nur einem Teil der Division gelang.
Zur gleichen Zeit hatten sowjetische Verbände nördlich Bromberg die Weichsel überquert und befanden sich auf dem Vormarsch nach Norden zur Ostseeküste. In der Tucheler Heide verloren die Einheiten der 73. Infanterie-Division in schweren Kämpfen den Zusammenhalt.
Besonders große Verluste entstanden bei der Räumung der Stadt Tuchel am 14. Februar, den anschließenden Kämpfen im Ufergelände der Brache sowie bei der Verteidigung von Heiderode und Preußisch Stargard.
Die Reste der Division erreichten Ende Februar den Danziger Raum.
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